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Foto: SPD Bundesverband

25. Januar 2017: Martin Schulz als Spitzenkandidat und neuer Parteivorsitzender vorgeschlagen

Heute wurde Martin Schulz, der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, als neuer SPD-Spitzenkandidat und neuer Parteivorsitzender nominiert. Gewählt wird Martin Schulz voraussichtlich auf einem Parteitag am 19. März in Berlin.

„Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich. Sigmar Gabriel hat mit der Entscheidung, Martin Schulz den Vorzug zu geben, Größe und Weitsicht bewiesen. Mit Martin Schulz haben die Chance, unbelastet von vormaligen Großen Koalitionen in den Wahlkampf zu gehen. Martin kann den Finger in Wunden legen, wie es Sigmar nicht könnte. Gleichzeitig steht Martin wie kaum ein anderer für Europa und gegen Rechtsextremismus und Populismus. Genau das brauchen wir in diesen Zeiten. In Frankreich könnte eine Rechtsextremistin Präsidentin werden, eine grauselige Vorstellung. Sie steht für geschlossene Grenzen, gegen Freiheit und Vielfalt. Deutschland und Europa würde dies sehr schaden, wir brauchen ein offenes und liberales Frankreich als starken Partner. Da ist Martin Schulz genau das Zeichen, was wir bräuchten. Ein Martin Schulz als Kanzler würde deutlich zeigen, wofür die Gesellschaft und Deutschland als Staat steht: für Pluralismus, für offene Grenzen und für Freiheit.
Daher unterstützen wir diese Entscheidung und freuen uns auf den Wahlkampf mit Martin.“, freut sich der Vorsitzende Jan Henner Putzier.

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